Herbstreise 2013

Frauen-Turnvereinsreise nach Irgendwo

Am Samstag den 7. September um 6.47h trafen wir uns an der WB Station Hölstein. Der Himmel war bewölkt und es sah so aus, als ob uns der Regen uns begleiten würde. Wir begannen zu Rätseln, wo der zwei Tages-Ausflug wohl hingehen könnte. Schon nach einigen Minuten sagte uns Vreni, dass wir fünfmal umsteigen bis wir beim Ausgangspunkt für die Wanderung ankommen werden. Mit der WB fuhren wir nach Liestal.
Unser Zug nach Olten kam zwar 10 Minuten zu spät, jedoch wurde der Anschlusszug in Olten angehalten und so hatten wir das Glück planmässig weiterfahren zu können. Wir fuhren mit der Bahn nach Luzern und dann bis nach Sarnen. Vreni offerierte uns einen Cafe de Paris orange und das um 10.00h früh! Es war ein gelungener Start. Wir stiegen in Sarnen in das Postauto nach Stöckalp um. Auf der Stöckalp machten wir die erste Bekanntschaft mit Trudi, welche zielgerichtet den Schalter für die Billette anstrebte. Vreni holte die Tickets in einer Ruhe und sehr gelassen. Wir stiegen in die 15er Gondeln ein. Juhui… wir fuhren nach Melchsee-Frutt, herrlich!
Wenn Engel reisen, freut sich der Himmel und so schenkte er uns einen sonnigen Tag in den Bergen. In Melchsee-Frutt angekommen gelangten wir mit dem Panoramalift nach Distelboden auf 1920m, wo wir einen Kaffe tranken und Nussstangen/ Gipfeli assen. Hier sahen wir dann auch zu unserer Freude wieder das „Trudi“! Danach wanderten wir auf das Balmeregghorn auf 2255m. Wir kamen gestaffelt oben an. Es war sehr windig, doch der Sonnenschein und die Aussicht waren grandios.
Oben angekommen rief ich, wie auf all meinen Reisen nach Enzo. Ja, Enzo ist ein Phantom, welchem ich immer rufe, wenn ich unterwegs bin. Nach einer kurzen Pause liefen wir nach Planplatten 2180m. Unterwegs machten wir eine Mittagsrast. Es war lustig und wir hatten eine Menge Themen zu bereden. Aus der Ferne sahen wir Velofahrer (dem einen flog sein Velo den Hang hinunter). Wir staunten nicht schlecht als die Velofahrer-Gruppe an uns vorbei fuhr. Nicht alle Männer der Gruppe hatten Spass am Ausflug. Hatten wir Frauen alle Spass am wandern? Nach der Rast liefen wir gemeinsam los, aber auch hier teilte sich die Gruppe, da wir unterschiedlich schnell liefen. Auf der Planplatte warteten wir. Der Reihe nach kamen alle bis zum „Bänkli“. Vreni zeigte uns den Weg, welchen wir weiter wandern werden. Wir beschlossen gemeinsam nach Mägisalp zu marschieren. Die Sicht war herrlich man sah bis zum Brienzersee. Auch die Murmeltiere wurden auf dem ganzen Weg immer wieder einmal gesichtet. Einfach eine grandiose Aussicht - die Berge, der Himmel, die Alp und wir. Auf der Mägisalp angekommen, genossen wir auf der Terrasse bei Sonnenschein ein kühles Getränk.
Danach erfuhren wir, dass die Gondeln noch bis 20.00h ins Tal fahren würden. Somit beschlossen wir noch die „Chästeilete“ auf der Mägisalp zu besuchen. Dort lernten wir das Cheli kennen, einige von uns assen noch ein Chäsbrot und ein Meringues. Es war ein Genuss und es war sehr lustig/witzig. „Wenn`s am Schönste isch muesch Adieu sage“ und somit fuhren wir nach Meiringen. Unterwegs in der Gondel gab es dann einen Schluck aus dem Flachmann.
In Meiringen angekommen liefen wir zu Simones Herberge. Dort wurden wir „ohne Bergschuhe“ im Keller empfangen. Wir teilten uns dann auf die drei Zimmern auf. Zu unserem Erstaunen trafen wir auch hier das „Trudi“, welche mit ihrer Frauentruppe am selben Ort übernachtete. Nach einer erfrischenden Dusche gingen wir nach Meiringen-Town und suchten ein passendes Restaurant. Es war unterdessen auch schon etwas spät und wir freuten uns alle auf eine warme Mahlzeit und auf Barbara. Sie hatte nämlich in Möhlin einen Kurs besucht und fuhr erst am späteren Nachmittag nach Meiringen. Nach dem Nachtessen
in einer Pizzeria gingen ein paar von uns Frauen in die Herberge , die anderen beschlossen die Sherlock Bar zu besuchen. Dort war Tanz und ein kühles Bier angesagt. Nach ein paar Bier`s ging‘s zum Schlafen dann auch in die Herberge.
Ausgeschlafen plauderten wir über den gestrigen Tag und gingen Frühstücken. Nachher ging unsere Reise weiter von Meiringen nach….? Wir nahmen den Zug nach Brienz und dort stiegen wir in den Bus nach Ballenberg. Super Idee, der Ballenberg ist immer eine willkommene Abwechslung, ist interessant und jeder Zeit ein Besuch wert. Beim Eingang zum Freilichtmuseeum durften wir unsere Rucksäcke am Schalter deponieren. Wir fingen gemeinsam an und besichtigten die uralten Häuser genial! Diese Zeit damals war bestimmt ziemlich hart und anstrengend. Viele Eindrücke und verschiedene Interessen teilte die Frauengruppe auf. Eine Gruppe ging ins Tessin und nahm dort einen kleinen Imbiss zu sich. Wir hatten die anderen Frauen aus den Augen verloren. Mit SMS und Telefon versuchten wir die Gruppe wieder zusammen zubringen, jedoch ohne Erfolg.
Heute hatten wir Engel keinen direkten Zugang ins Himmelsreich; es regnete hin und da.
Wir fanden Unterschlupf in einer Tessiner Aufbewahrungskammer. Als der Regen etwas nachliess, gingen wir weiter. Die Zeit lief uns davon und wir wollten noch etwas gediegenes Essen. Die Auswahl des Restaurants war ein Erfolg, eine freundliche Bedienung und ein gutes Essen. Wir wollten aber alle noch im Berner Bereich Alpkäse und Wurst kaufen gehen. Hoffentlich reicht die Zeit, denn diese lief wie immer schnell. Um 16.00h trafen wir dann am Ausgang auf die Vermissten und wir fuhren gemeinsam mit dem Bus nach Brienz. Von dort aus gings mit der Bahn über Liestal nach Hause. Unterwegs wurden noch die Flachmänner geleert und mit Bier angestossen. Unterdessen war es wie angekündigt 19.18h.
Die beiden Tage gingen schnell vorbei, ich freu mich auf das nächste Jahr.
Ein Herzliches Dankschön an die Organisatorinnen. Yolanda


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Damenturnverein Hölstein


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Veröffentlicht am:
19:21:31 30.10.2013

Autor:
B. Reichenstein

Letzte Aktualisierung
19:40:46 30.10.2013